Zeitraum: | 30.04.2014 bis 04.05.2014 |
Revier: | Kummerower See |
Boot: | Segeljolle Flying Cruiser |
Crew: | Markus Melanie Julian Lara Pia Johannes |
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Tag 1
Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg zur Kanubasis um unsere reservierten Segeljollen abzuholen bzw. das Zubehör (Segel, Schoten, Pütz, Schwimmwesten und Paddel) dafür. Tino freute sich sehr uns zu sehen, ging mit uns zum Hafen runter und wir erhielten eine ausführliche Einweisung in die Jollen vom Typ Flying Cruiser. Die Boote sind jeweils 5,12 m lang, 2 m breit und haben durch den Schwertkiel einen variablen Tiefgang von 0,5 bis 1,10 m. Sie haben keinen Außenborder und somit stand das An- und Ablegen unter Segeln auf unserem Trainingsplan für die kommenden Tage. Für heute stand noch eine ganz andere Premiere auf der Tagesordnung. Melanie war zum ersten Mal als Skipperin allein unterwegs. Ihre Crew wurde durch Lara verstärkt. Markus übernahm die zweite Flying Cruiser gemeinsam mit Pia. Durch Tino vom Steg weggedrückt, Groß und Fock hochgezogen und ab ging die Post. Mit achterlichen Wind raus aus dem Hafen - rein in die Entspannung! Es folgten 2 Stunden Segeln vom allerfeinsten. Es passte einfach alles - Wind (nicht zu viel und nicht zu wenig), Sonne (was will man mehr) und dazu Wellen (die aber nur selten unangenehm waren).


Die Rückkehr in den Hafen war uns leider nicht so einfach vergönnt, wie das Ablegen. Der Wind hatte nicht gedreht und für das Einfahren in den Hafen wäre kreuzen notwendig geworden, aber dafür ist der Hafen einfach zu eng. Links neben der Hafenmole liegen Moringbojen für genau diese Wind- und Wetterlage. Dort festgemacht, kann man in Ruhe die Segel einholen und dann einfach in den Hafen paddeln. Aber zunächst muss man dafür festmachen! Wir übten also Bojenfangen unter Segeln. Markus und Pia brauchten nur zwei Anläufe, dann lagen sie fest vertäut an der Boje. Melanie und Lara machten ihre Sache auch ganz gut, hatten aber an der Boje noch zuviel Geschwindigkeit im Boot. Und so kam es, dass dann noch Paddel-über-Bord-Manöver unter Segel notwendig wurde. Aber auch das haben die beiden hervorragend gemeistert. Nach dem wir in den Hafen gepaddelt, die Boote festgemacht und die Segel abgeschlagen und verpackt waren, kamen Melanies Bruder Johannes mit seiner Familie und mit Julian an. Julian fuhr in deren Wagen mit, damit es nicht zu eng für die Kinder auf dem Rücksitz wurde. Nach dem Mittagessen und einer Pause machten wir uns noch einmal auf dem Weg zum Wasser. Von den Kindern wollte diesmal keiner mit und so gingen wir nur mit einer Jolle raus. Wieder klappte das Ablegen richtig gut. Wind und Welle hatten noch etwas zugelegt, aber für uns zwei wurde es eine tolle Segelstunde. Leider verschwand dann die Sonne hinter Wolken und es wurde sofort merklich kühler. Zum Abendessen war dann auch Melanies Schwester Katrin mit Familie da. Den Abend ließen wir mit einer sehr gemütlichen Runde in der Bauernstube bei Gesellschaftsspielen und Getränken ausklingen.
Kurzinfos zum Tag:
Kummerower See |
Distanz: 5 sm |
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